Manch einer mag den Nutzen wohl nicht ganz nachvollziehen können, ich finde den Webserver on Stick von CH Software sehr praktisch. Von USB-Stick oder externer Festplatte startet ein kompletter Apache Webserver mit PHP und MySQL. So kann man auch auf fremnden Rechnern schnell mal ein PHP-Skript testen oder an einer Homepage weiterarbeiten.
Für den Einsatz am eigenen Rechner bringen jedoch die Projekte WAMP oder das bekanntere XAMPP komfortablere Oberflächen mit.
Eigentlich war ich im WordPress-Forum auf der Suche nach Einstellungen für die Permalinks. Dabei bin ich wie immer vorgegangen – suchen, unzählige Treffer anklicken und langsam durcharbeiten – und bin dabei auf einen nicht sehr spektakulären Beitrag gestoßen, in dem jemand Auskunft über ein Design haben wollte. Hab den Link einfach mal angeklickt (man will ja wissen, um was für ein Design es geht) und dann kam ich auf die WordPress-Installationsseite.
„Sie möchten WordPress installieren.“
Nein, wollte ich eigentlich nicht, hab aber mal „ja“ gesagt, spätestens bei der Abfrage der Datenbankeinstellungen wird das ganze eh scheitern – dachte ich. Denn anscheinend waren die Datenbankeinstellungen schon in einer früheren Installation eingetragen worden und schwupps bekam ich ein Admin-Passwort generiert.
Nun, was macht man, wenn man ungewollterweise Besitzer eines Blogs wird? Klar, man schreibt einen Beitrag (siehe Bild). Habe den wahren Besitzer aufgeklärt, dass es verdammt ungünstig ist, eine halbfertige WordPress-Installation auf einem Server zu belassen – vor allem, wenn man die Zugangsdaten zur Datenbank schon eingetragen hat. Hätte ja auch wasweißichwer sein können, der sich das Passwort holt, der hätte das Blog vielleicht schon zum Umschlagplatz für Pornographie ausgebaut. Glück gehabt, würd ich sagen. Hab noch eingestellt, dass die Kommentare nur nach Moderation veröffentlicht werden und dann war ich schon wieder weg. Der ehrliche Besitzer kann – wenn er mich über den hinterlassenen Hinweis „Fluffi“ findet – mich gerne nach dem Passwort fragen (per Mail). Aber ich würd an seiner Stelle WordPress neu installieren.
Wie bitte geht das denn? Plus (der Discounter mit den kleinen Preisen) verkauft einen echten 100-Euro-Schein, eingegossen in Acryl, für 89 Euro. Wenn das wirklich ein echter Schein ist, dann war der wohl irgendwann mal auch „echt“ 100 Euro wert. Der Hersteller dieser Acryl-Scheine muss diese 100 Euro doch zum realen Gegenwert bei der Bank abgeholt haben, warum werden jetzt die 2000 Acryl-Scheine mit mind. 22000 Euro Verlust (11 Euro je Schein + undefinierte Kosten für Acryl und Herstellung) verkauft? Oder bekomme ich neuerdings auch bei der Bank meines Vertrauens Mengenrabatt? Handeln muss man heutzutage ja immer.
„Guten Tag, ich hätte gerne 2000 Scheine zu 100 Euro. Wie sieht’s denn mit Rabatt aus? Können Sie mir da ein bisschen entgegenkommen?“
Sehr seltsam. Weiß jemand, ob man den Schein da wieder unbeschadet herausbekommt? Dann ließe sich ja ein kleines Geschäft machen… so ein Schein in der Tasche ist schließlich sinnvoller als einer auf dem Schreibtisch. Also nichts wie hin und kaufen!
Ganz nebenbei: den Warenkorb rechts oben in Form eines Kassenzettels find ich sehr genial, super Idee.
Bei Windows Live Local Virtual Earth kann man einen Rundgang bzw. eine Rundfahrt (mit schickem Sportwagen) durch San Francisco oder Seattle machen.
Während man auf einem Satellitenbild herumläuft sieht man im oberen Teil des Bildes reale Fotos aus der Perspektive, wie man sie sehen würde, wenn man wirklich dort liefe. Das es sich bei dem ganzen um eine Technology Preview handelt, merkt man deutlich. Die Steuerung ist etwas hakelig (manchmal wird die Laufrichtung automatisch zum Straßenverlauf korrigiert, manchmal nicht) und das Laden der Bilder dauert leider viel zu lange. Aber trotzdem eine interessante Sache.
Gestern waren Caro, Diana, Philipp, Iris und ich bei einem Kurs „indisch kochen“, der in der Waldorfschule in Ulm stattgefunden hat. Bisher war ich noch nie bei so einem Kochkurs, aber es war wirklich nett – und lecker. Waren insgesamt 16 Personen (auch zwei Sekretärinnen aus der Informatik, die uns erkannt haben). Sehr kurz zusammengefasst: in Indien kocht man auch nur mit Wasser – und Fett. Mindestens eine Tasse ausgelassene Butter und dann noch Öl. Und wenn’s zu scharf wird, einfach Sahne oder Creme fraiche dazu…
Angefangen haben wir mir einem indischen Hochzeitsessen: Bajji. Dazu werden grüne, dreieckige, bittere Bananen, Kartoffeln, Zwiebeln und alles mögliche andere in einem dünnen Teig getaucht und dann in heißem Öl fritiert.
Dann haben wir so lustige Luftbrote gemacht, dazu wird ein einfacher Teig aus Mehl, Wasser und Salz in viele dünne handtellergroße Scheiben ausgerollt und – klar – ins heiße Öl gelegt. Dadurch „blasen“ die sich ganz schnell zu lustigen luftgefüllten Fladen auf.
Als Hauptgericht haben wir Jeera Reis (mit Kartoffeln, sehr lecker) und Dal Makhani (mit Linsen, noch leckerer) gekocht. Der Nachtisch aus Butter, Grieß und Zucker fand ich nicht so lecker, weil es zu sehr nach Kardamom geschmeckt hat. Aber da gab es andere Abnehmer dafür.
Irgendwie ist das immer ziemlich schwer, Essen so zu fotographieren, dass es noch lecker aussieht. War aber echt lecker!
Nachdem ich vor einiger Zeit über meine Mail an ver.di bzgl. des Streiks im öffentlichen Dienst geschrieben habe, schreibe ich der Vollständigkeit wegen hier auch deren Antwort, die mich immerhin 21 Tage nach meiner Mail erreicht hat.
…herzlichen Dank für Ihre Rückmeldung zur Tarifauseinandersetzung im öffentlichen Dienst. Dass Sie durch diese Auseinandersetzung persönlich beeinträchtigt sind, bedauern wir sehr. Die Auseinandersetzung und die damit für Sie verbundenen Ärgernisse sind jedoch nicht von ver.di gewünscht oder initiiert.
Ach, das würde ich irgendwie anders sehen. Aber weiter im Text.
Vielmehr reagiert ver.di in solchen Fällen als letztes Mittel auf ein nicht hinnehmbares Arbeitgeberverhalten. Die – in jedem Einzelfall verantwortlich abgewogene – Wirkung auf die Öffentlichkeit ist gleichzeitig eine Bitte um Unterstützung gegenüber der Arbeitgeberseite. […] Für Unannehmlichkeiten vor diesem Hintergrund bitten wir um Nachsicht. Besonders schön wäre es, wenn Sie Ihren Unmut „an die richtige Adresse“ (Arbeitgeber) richten, damit diese sich um einen konfliktfreieren Interessenausgleich bemühen.
Mit freundlichen Grüßen ver.diDirekt Mitgliedsteam
Immerhin machen die Arbeitgeber gerade alles, um meine Unannehmlichkeiten zu beseitigen. Aber was ver.di mit einem konfliktfreien Interessenausgleich meint? An dieser Stelle einen unkommentierten Auszug aus einer Pressemitteilung der Stadt Ulm vom 07.03.06 (Quelle: Pressestelle der Stadt Ulm, Rathaus), veröffentlicht auf der Homepage der Entsorgungs-Betriebe:
Trotz ver.di-Blockaden will die Stadt Ulm weiter den Müll abfahren, Oberbürgermeister Gönner kritisiert Gewerkschaft
Erneut sind heute die Müllfahrzeuge privater Firmen, die von der Stadt mit der Müllabfuhr beauftragt wurden, durch Streikende blockiert worden. Nachdem die Müllwagen in den Hochsträßgemeinden heute morgen -wie bereits gestern in Wiblingen- systematisch an der Weiterfahrt gehindet wurden, haben die Entsorgungsbetriebe die Fahrzeuge für heute zurückgezogen. […]
Oberbürgermeister Ivo Gönner sprach im Zusammenhang mit dem Vorgehen der Gewerkschaft ver.di von Nötigung und behielt sich zivil- und strafrechtliche Schritte vor: „Die Gewerkschaft trägt den Streik auf dem Rücken der Bürger aus. Das ist nicht hinnehmbar.“ Seit gut einem Monat sind die Ulmer Müllmänner im Ausstand, rund 1.350 Tonnen Hausmüll und mehrere hundert Tonnen Biomüll wurden seither nicht abgefahren und müssen in Kellern, Garagen, Gärten und auf Balkonen zwischengelagert werden. […]
Auf plan59.com gibt es eine Sammlung von Bildern und Illustrationen auf den 50er Jahren. Vor allem Bilder von Autos und Trucks sind in großer Anzahl vertreten, aber auch Einrichtungsgegenstände und alte Werbung. In meiner Lieblings-Kategorie gallery of demonic tots gibt es Bilder von Kindern, die meiner Meinung nach nicht gerade produktfördernd schauen.
Auch das Essen sieht in dieser Kategorie etwas seltsam aus. Heute Abend wird zusammen mit Caro, Diana, Philipp und Iris indisch kochen gelernt. Das wird mit Sicherheit besser aussehen als Erbsen mit Schleimsoße.
Oscar-Party bei Andreas und Alena. Da ihnen nach den vergangenen Halloween-Partys dazu keine Ideen mehr eingefallen sind (Rindenmulch und kleine Bäumchen im Wohnzimmer sind nicht mehr zu toppen), haben sich die beiden entschlossen, Partys unter anderem Motto zu machen. Die Oscar-Party war die erste davon.
Die Gäste mussten sich entweder schick anziehen oder als Oscar-nominierter bzw. -prämierter Film verkleiden. Da ich keinen Anzug besitze (wird Zeit, dass im Freundeskreis mal die ersten Hochzeiten anfallen), habe ich mich als Film verkleidet. Ordinary People schien mir perfekt dafür geeignet zu sein, deswegen sieht man mich auf den vielen Fotos in Hemd, Pullover und Jeans.
Neben einem umwerfenden Fingerfood-Buffet (inkl. Kaviar auf Ei, auch wenn ich den nicht mag sei er hier mal genannt) haben wir uns auch gegenseitig Oscars verliehen.
Der Oscar für die schlimmste Momentaufnahme ging an Andreas. Die beste Party brachte Manuel einen Oscar ein. Der Oscar für die beste Frisur ging an Andreas, das beste Kostüm auf einer Halloweenparty brachte Alena einen Oscar ein.
Als bestriechenste Person bekam Conny einen Oscar verliehen, für das beste vtratsch-weltweit-Foto wurde Manuel ausgezeichnet.
Der Oscar für die fotogenste Person ging an Caro, der für die wirrste Person an Alena. Für die beste vorgeschlagene Kategorie ging der Oscar an Alena (mit „die schlimmste Momentaufnahme“). Und als angenehmster Spielgegner konnte ich selbst einen Oscar ergattern.
Anschließend wurde dann die Red-Carpet-Show und die Oscar-Verleihung im Fernsehen mitverfolgt. Insgesamt war die Party sehr gelungen und lecker (Lob an Andreas und Alena an dieser Stelle).
Den folgenden Film hab ich bei YouTube gefunden und ist meiner Meinung nach richtig gut gemacht. Es wird der Vorspann der Simpsons-Serie nachgeahmt – nur mit echten Personen.
Ich frage mich allerdings, wie Maggie in der letzten Szene plötzlich auf das Sofa kommt…